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Regeln

Um die psychische und physische Sicherheit der TeilnehmerInnen zu gewährleisten gelten folgende Regeln:

  • Die Regel der Freiwilligkeit oder “Challenge by choice“. Jeder TeilnehmerIn bestimmt selbst das Maß des Engagements: Jede Teilnahme an einer Übung ist freiwillig.
  • Die “STOP - Regel“. Die TrainerInnen und die Teilnehmerlnnen können den gesamten Ablauf einer Übung durch ein ,,STOP“ unterbrechen und beispielsweise Sicherheitsrisiken benennen oder Ängste artikulieren.
  • Die “Vier Augen Regel“, jede lebensnotwendige Sicherung wird von mindestens zwei kompetenten Personen überprüft. Das bedeutet: Unabhängig von der Kompetenz einer Person überprüft mindestens eine zweite das Sicherungssystem.
  • Die “NO DRUGS - Regel“. Kein Teilnehmerin nimmt vor oder während eines Programmes Alkohol oder Drogen zu sich. Auf Verstöße wird mit Ausschluß vom Programm reagiert. Während der Übungen besteht absolutes Rauchverbot, Rauchpausen werden falls notwendig vor dem Programmbeginn mit den TeilnehmerInnen vereinbart.
  • Die Teilnehmer werden von den Trainern dazu verpflichtet, während des Trainings keinen Alkohol und keine das Bewusstsein beeinträchtigende Drogen zu sich zu nehmen. Die Trainer müssen im Zweifelsfall abklären, ob dies vor dem Training bereits geschehen ist.

Parcours:

Die Hochseilstationen werden einer jährlichen externen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Überprüft werden dabei die Aufbauten, Einzelstationen und weitere Stationen des Parcours. Dazu werden externe Fachleute beauftragt. Beanstandungen werden umgehend, innerhalb einer Woche, behoben. Im 4-Monats-Rhythmus werden alle Sicherungsmaterialien sowie das Seilbuch überprüft. Die Hochseilstationen werden von den Trainern vor jeder Benutzung durch Sichtkontrolle genauestens auf Vollständigkeit und Funktion überprüft.
Sämtliche Hochseilstationen sind mit redundanten Seilsicherungssystemen aufgebaut. Sollte eine Seilsicherung versagen, greift augenblicklich die zweite und verhindert somit einen Fall des Teilnehmers.

Seilbuch:

In unserem Seilbuch wird die Verwendung und Beanspruchung aller Seile notiert und überprüft.

Methoden

Bei der Auswahl der Aufgabenstellung orientieren sich die Trainer an so genannten ,,Common Tasks“. Dieser Begriff bedeutet wörtlich übersetzt „gemeinsame Aufgaben“ und beinhaltet die Initiativübungen und Problemlösungsaufgaben. „Common Tasks“ stellen die Mitglieder einer Gruppe vor eine Aufgabe, die es gemeinsam und unter aktiver Beteiligung Aller zu bewältigen gilt.

In der an die Aufgabe anschließenden Reflexion unterstützt der Trainer die Teilnehmer bei ihrer individuellen sowie gruppenbezogenen Auswertung des Verhaltens.